Pharmazeutische Zeitung · Mehr als nur Exponate: Föten erzählen von Macht und Kontrolle
Mehr als nur Exponate: Föten erzählen von Macht und Kontrolle
Eine Forschungsarbeit der Universität Otago untersucht, wie Föten und Säuglinge vom 18. bis frühen 20. Jahrhundert in anatomische Museen gelangten. Die Überreste stammten überwiegend aus armen und marginalisierten Bevölkerungsgruppen; Eltern hatten oft keine Kontrolle über die Bestattung ihrer Kinder. Die Studie zeigt, wie wissenschaftliche Sammlungen strukturelle Ungleichheit und eugenische Ideologien widerspiegelten.
Zur Originalquelle (Pharmazeutische Zeitung) ↗